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Überraschung am letzten Kampftag
Bamberg, 15. Juni 2008
Der vierte und letzte Kampftag der diesjährigen Bayernliga-
Runde steckte voller Überraschungen: gegen Gröbenzell hatten sich die Obernburgerinnen
bessere Chancen erhofft, am Ende reichte es dann doch nur für ein 5:5 Unentschieden.
Gegen den Gastgeber und Zweitplatzierten Bamberg rechnete man dann allerdings kaum mit einem Sieg. Und dennoch
gelang den Obernburgerinnen wie bereits im Vorjahr ein tolles 6:4, was selbst die
Bambergerinnen nicht fassen konnten, wollten die ja in diesem Kampf die offene Rechnung
mit Obernburg aus dem Vorjahr begleichen.
Obwohl die Obernburgerinnen an diesem Tag 3 Punkte holen konnten, stehen sie nach dem
äußerst schwachen Saisonstart noch immer auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der Klassenerhalt
ist jedoch damit gesichert.
Der Wettkampfbericht von Detlef Staffa:
Mit dem Abstiegsgespenst im Nacken reisten die Obernburger Judodamen nach Bamberg. In der ersten Begegnung gegen
die Bundesligareserve aus Gröbenzell sollten die Punkte zum Klassenerhalt geholt werden. Mit einem vorzeitigen Sieg
von Gloria Schnabel und Sabrina Pfeifer fing es auch recht gut an. Nach Niederlagen von Braun, Steinmann und Steinhauer
brachten Dominik Weiglein und Anke Kuhlmann die Obernburgerinnen wieder mit 4:3 in Front. Nachdem Christin Bönig
bis 52 kg den fünften Punkt zum Unentschieden geholt hatte, lag es an Anika Kirschner bis 78 kg den Sieg nach Hause
zu fahren. Sie konnte auch gegen die bundesligaerfahrene Gröbenzellerin Wessensteier die ersten drei Minuten mithalten,
musste sich aber dann mit Haltegriff geschlagen geben.
Dieses Unentschieden war natürlich ein Punkt zu wenig für den Klassenerhalt. Nun hieß die Parole von Trainer Detlef
Staffa: Dann schlagen wir halt die Bamberger, die den zweiten Platz in der Tabelle hielten. Mit der Entschlossenheit
eines angeschossenen Tigers und dem Abstiegsgespenst im Nacken setzen die Obernburger Judodamen die utopische Idee
ihres Trainers in die Tat um und nach Siegen von Anke Kuhlmann (bis 63 kg, mit Hüftwurf), Leonie Steinmann (bis 63 kg,
mit Schulterwurf), Dominik Weiglein (bis 70 kg, mit Innenschenkelwurf), Anika Kirschner (mit Abtauchtechnik), sowie
Christin Bönig (52 kg) mit Schulterwurf stand es vor der letzten Begegnung 5:4 für die Obernburger Judodamen.
In der letzten Begegnung musste die nur 60 kg leichte Theresa Braun als Notlösung im 78 kg Limit antreten. Den ersten
Ansatz der Bambergerin Ruppert konterte Braun aus und sicherte ihrer Mannschaft den nicht mehr geglaubten Sieg gegen
die Bambergerinnen, die nach der 4:6 Niederlage nun eine Obernburgphobie haben werden.
Nachdem die direkten Konkurrezmannschaften ihre Begegnungen an diesem Tag ebenso gewinnen konnten, änderte sich leider
nichts daran, dass die Obernburgerinnen als Vorletzte in der Tabelle die Saison abschlossen. Dennoch werden sie damit
auch im nächsten Jahr in der Bayernliga antreten.
Für Obernburg waren folgende Judoka in Bamberg auf der Matte: Bis 48 kg: Tamina Steinhauer, bis 52 kg: Christin Bönig
und Sabrina Pfeifer, bis 57 kg: Gloria Schnabel und Sabine Kettinger, bis 63 kg: Nora Böhm, Theresa Braun, Anke Kuhlmann
und Leonie Steinmann, bis 70 kg: Helene Ilz, Caroline Hold, Anika Kirschner und Dominik Weiglein.
Die weiteren Begegnungen des letzen Bayernligakampftages: Grafing-Erlangen 7:3, Erlangen-Altdorf 2:7,
Altdorf-Grafing 5:4, Wemding II-Kümmersbruck 6:4, Kümmersbruck-Landshut 4:5, Landshut-Wemding II 4:6,
Gröbenzell II-Obernburg 5:5, Obernburg-Bamberg 6:4, Bamberg-Gröbenzell 3:6.
Abschlusstabelle der Judobayernliga der Frauen: 1. TV Altdorf (13:3 Punkte, 52:26 Siege), 2. TSV Grafing (10:6, 46:33),
3. PSV Bamberg (9:7, 43:36), SC Gröbenzell II (9:7, 40:36), TSV Wemding II (9:7, 40:40), JKC Kümmersbruck (8:8, 38:39),
TG Landshut (7:9, 35:44), JC Obernburg (6:10, 35:45), ATSV Erlangen (1:15, 24:54)
Freude über den Sieg gegen Bamberg
Bildergalerie
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Bilder: Webmaster
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